Das nimmst du mir nicht

Für mich ist das mit ihm etwas Besonderes. Und er ist auch was Besonderes. Er ist ein besonderer Mensch. Was wir hatten, ist für mich etwas Besonderes. Mit jedem Lächeln, allen Blicken, jedem Kuss, allen Berührungen, jedem Lachen und auch mit jeder Träne und all der Trauer.
Und auch wenn er das nicht so sieht, für mich bleibt es das und so werde ich es mir im Herzen bewahren.
Und das lass ich mir nicht nehmen!

[Das ist kein Abschied! Nur eine Klarstellung. Bin heute emotional. Wohl wieder PMS im Anmarsch.]

Wie konnte ich das vergessen! Frische Gitarrenliebe

 

Wo ich doch vorhin noch meiner Mutter davon erzählt habe! Nachtrag zu Helden/Retter des Tages 22.4.17:

Meine Freundin hat eine Akustikgitarre, eine Westerngitarre, die wir gestern eine ganze Weile immer wieder von einem zum anderen reichten. Es machte mir so viel Spaß an den Saiten rumzuklimpern und zu zupfen und es freute mich, wenn mal ein schöner Klang bei raus kam. Es gab mir ein richtig gutes Gefühl, dieses Teil im Arm zu halten und die Saiten zum Klingen zu bringen, auf meinen Fingern zu spüren. Großartig! Irgendwas löste das bei mir aus. Ich werde nicht wirklich ambitioniert Gitarre spielen erlernen (wollen/können), aber ich habe mir jetzt zum Ziel gemacht, zumindest ein cooles Lied komplett zu lernen! Das wäre toll! ❤

Helden/Retter des Tages 22.4.17

Und eigentlich auch des Tages 23.4.17.

  • meine Freundin
  • ihr Freund
  • Gitarre
  • (Krypto)

Danke für die Einladung zu dir und zum Essen und den gesprächigen und zum Ende hin extrem lustigen Abend (und für das tolle Gefühl, das mir die Gitarre gab)!

Ich war das erste Mal bei meiner Freundin daheim. Vor einigen Wochen besuchte sie mich zum ersten Mal, als meine Eltern auf Reisen waren. Gestern war ein spontaner Gegenbesuch. Eigentlich wollten wir ausgehen. Es kam aber anders.
Jedenfalls gab es gutes Essen, die Baguettes waren vor allem lecker. Und ihre Katze fand ich auch ganz lieb. Meine Freundin stellte am Schluss fest: „Du brauchst auf jeden Fall ein Haustier“. Ja doch, Tiere/Katzen sind schon Seelentröster. Das merkte ich auch bei Nachbars Katze, die leider vor einigen Wochen verschwunden und nie wieder aufgetaucht ist.
Wir unterhielten uns total angeregt über verschiedene (auch kritische Themen). Überhaupt finde ich, dass wir uns zu dritt gut unterhalten können und ihr Freund ist echt nett und sympathisch.
Zwischendurch klimperten wir auf der Gitarre meiner Freundin. Das gab mir ein tolles Gefühl, siehe Nachtrag.
Am Schluss schlug er dann noch ein lustiges Video bei YouTube vor, wobei meine Freundin skeptisch war, ob es meinem Humor entsprechen würde. Tja, ich kann über vieles lachen, auch und gerade über den größten Schwachsinn. Und es ist wirklich richtig schön schwachsinnig. Ich erwarte also nicht, dass es jemand von euch lustig findet.
Wir schauten uns übrigens Teil 2 und Teil 3 auch noch an, die Teil 1 echt nochmal toppen. Wir brüllten alle drei vor Lachen.
Die Zeit verging rasend schnell und ich war erst gegen 2:30 Uhr daheim. So lang war ich schon länger nicht mehr unterwegs.

365 Gedanken Nr. 112: 23. April

An der Spitze ist immer Platz.

Daniel Webster

Ohne viel dafür tun zu müssen, gelingt es Ihnen immer wieder, in der ersten Reihe zu stehen.

Zu 365 Gedanken Nr. 111: 22. April:

Gute Taten? Welche guten Taten? Ich halte für mich egoistisch und empathielos. Nicht immer, aber oft. Vor allem Letzteres macht mir zu schaffen. Ich finde, dass ich einfach oft nicht emotional angemessen reagiere und mich nicht so in andere einfühlen kann. Nicht immer, aber oft. Und ich finde, ich tue nicht gerade viel für die Menschen in meinem Umfeld.
Ich halte mich für einen furchtbaren Menschen und wünschte oft, ich könnte mehr Trauer und Mitgefühl aufbringen. Erzwingen kann man es nur leider nicht.
Wenn Krypto mal sagte, ich sei „gut“ – und ich weiß gerade nicht mehr, welches Vokabular er sonst noch benutzte – fühlte ich mich irgendwie schuldig und dachte mir: Ha, du kennst mich gar nicht. Und ich glaube, ich fühlte mich irgendwie „falsch“. Fake. Nicht, dass ich ihm Mitgefühl vorgespielt hätte. Das nicht. Aber das, was er über mich sagte, fühlte sich einfach falsch an, weil ich mich anders sehe und wahrscheinlich auch anders bin.
Außerdem frage ich mich hinterher, was er im Kopf hatte, als er mich so beschrieb. Denn im Sommer, als er „Schluss“ macht, warf er mir vor, ich hätte ihn nicht ein Mal gefragt, wie es ihm oder seiner Mutter geht. Allerdings dachte ich sehr wohl oft an sein Mutter. Dass ich nicht fragte, lag ja wohl auch daran, dass wir zu der Zeit kaum oder gar keinen Kontakt hatten.
Und jetzt habe ich tatsächlich auch ein schlechtes Gewissen, dass ich ständig „jammere“, dass er sich nicht meldet, statt mich einfach selbst zu melden. Und nicht nachschaue, ob er sich gemeldet hat. Vielleicht ist ja auch was passiert und er hätte mich zum Reden gebraucht. Und dann denke ich, dass er mir doch eigentlich schon deutlich gezeigt hat, dass er mich eben nicht braucht und er hat mit Sicherheit andere Personen zum Reden. Die ihm näher stehen. Ich wollte ihm nahe stehen, weil wir eine Zeit lang ziemlich dicke waren und uns schon viel erzählten dafür, dass wir uns noch gar nicht lange kannten. Aber dann zog ich mich zurück und am Ende ist ja klar, dass die Distanz größer wird. Dann bot ich ihm meine Freundschaft an und hörte wochenlang nichts. Aber was habe ich auch erwartet? Ich glaube, ich habe mich für sein Leben selbst zu wichtig genommen, aber er sagte ja selbst, er kennt Sie schon länger. Ich bin aber auch mit Leuten dicker, die ich noch nicht so lange kenne, während sich langjährige Freundschaften emotional verlaufen haben. Es kommt nicht die Dauer der Bekanntschaft, sondern auf andere Dinge an.
Naja, zurück zum eigentlichen Thema: Ich kümmere mich schon manchmal um andere und biete meine Hilfe an, aber oft fühle ich mich schlecht bei dem Gedanken, dass ich besser Menschen helfen sollte, die schon viel mehr für mich getan haben, bei denen es selbstverständlich sein sollte, die es noch viel mehr verdient hätten wie z.B. meinen Eltern. Aber kann man das so beurteilen? Was ich damit sagen will, ist, dass ich manchmal Menschen hängen lasse, die mich wirklich brauchen. Dass ich andere enttäusche, während ich was für Menschen tun will, die mich gar nicht bräuchten. Die auch nicht für mich da sind. Aber braucht man immer eine Gegenleistung? Sollte man nicht einfach hilfsbereit sein, ohne was dafür zu erwarten? Eigentlich schon, aber wenn es einem selbst mal nicht gut geht und die Personen dann nicht für einen da sind, ist man beleidigt und verletzt.
Schwieriges Thema, schwer zu beschreiben.

Heute vor 1 Jahr: 179

  • Texte für das Seminar am Montag lesen Sonntag
  • Termin Nagelstudio: heute hat sie mal wieder danach gefragt, was Männerwelt mache (ich gehe schon so lange zu ihr, dass wir uns viel über Privates unterhalten), von Krypto erzählt, sie meinte, ich hätte es „totgeschwiegen“ (?) (da sie nicht danach fragte, wollte ich es halt nicht an die große Glocke hängen), sie versteht mich voll, weil sie auch so ist, Schütze, Kontrolle, ständig aufs Handy schauen, was aus Regel fällt, stört (also wenn sich jemand nicht wie sonst jeden Tag meldet z.B. – es fällt aus der Regel, die einem Sicherheit gibt), man schließt von sich auf andere, Krypto ist typische Waage, versteht, dass ich mich ausleben will, richtig so (Fotos von ihm kennt sie nicht, sie weiß also nicht, wer er ist)
  • heute mal Camouflage-Nägel, milchig, vorher Klecks in die Mitte des Nagels, meinte, das ist besser beim Rauswachsen
  • heute beschlossen, mich nicht bei Krypto zu melden, wollte bei WhatsApp nicht rein, muss aber wegen der Freundin, mit der ich am Vortag auf dem Konzert war; doch was von ihm gesehen, kurz geantwortet, später Sprachnachricht an ihn; daheim doch gesehen, dass er geantwortet hat, habs abgehört, war ok, keine Antwort drauf gegeben, Foto von Facebook-Profil geschickt (wollte ihm zeigen, dass ich eins der schönen Fotos, die er von mir während des Stadttrips machte, als Titelbild habe), schau heut nicht mehr rein; im Auto (auf der Heimfahrt von Nagelstudio) vorgenommen, mein Zeug zu machen, nicht mehr zu grübeln, „STOP“ im Kopf (es ist eine Strategie, sich „Stopp“ zu sagen oder Stoppschild vorzustellen, wenn man grübeln will); ich hoffe, ich provoziere nichts, wenn ich mich nicht (mehr so oft) melde

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Mein Aufreger!

 

FPÖ – das österreichische Pendant zur deutschen AfD (der dumme Storch der AfD hat selbst schon in einem Tweet bewiesen, dass sie selbst kein Deutsch kann – oder war es die andere Vorzeigemutti – Frau Kepetry?). Deutsche Werte retten wollen und Ausländer-raus-Mentalität, aber selbst die deutsche Sprache nicht beherrschen (und in dem Fall schon so von der englischen Sprache beherrscht sein, dass man es selbst nicht mehr merkt). Und das Deppen-Apostroph ist hier noch ein harmloses Beispiel (da rege ich mich noch über ganz andere Dinge auf). Man sehe sich deren Wähler oder andere Hetzer mal auf z.B. Facebook an. Ein Deutsch, dass mir die Haare zu Berge stehen. Aber Hauptsache, von Ausländern Integration fordern („lernt mal Deutsch“). Bitte, lernt mal eure eigene Sprache zu eurem verqueren Nationalstolz, dann hetzt es sich vielleicht glaubwürdiger.

Und  von der geistig umnachteten Ideologie und Möchtegern-Politik (siehe Stefan Möller von der AfD – was für ein asoziales Niveau!!!) fange ich erst gar nicht an.

Newsticker 22.4.17

  • Von der Firma, bei der ich das Praktikum absolvieren wollte, habe ich immer noch nichts gehört. Langsam glaube ich, es kommt eine Absage oder die Stille ist als solche zu interpretieren. So wie sich meine Kommilitonin äußerte, klang das schon so, als könnte ich mit dem Platz rechnen. Tja, wie war das (365 Gedanken Nr. 111: 22. April): Es kommt anders als man denkt. Und wenn das doch der ominöse Anruf war, den ich nicht beantwortete (Hm…blöd)?
  • Mit meinem Auto habe ich mich schon sehr angefreundet. Echt schön! Nervös bin ich noch etwas beim Fahren, aber das liegt nicht am Auto, sondern natürlich am Unfall. Und es ist tatsächlich so, wie mir vorhergesagt wurde: Ich schaue jetzt an Ampeln vermehrt in den Rückspiegel und werde nervös, wenn einer zu schnell angefahren kommt. Oder achte noch mehr auf Autos, die aus einer Seitenstraße rausfahren wollen.
  • Ab nächster Woche gibts wieder mehr zu tun: Am Montag arbeite ich und gehe danach in die Sprechstunde eines Dozenten, wo ich auch auf eine Kommilitonin treffen werde, die aus dem gleichen Grund wie ich zu ihm muss. Evtl. gehen wir vorher oder nachher einen Kaffee trinken. Außerdem muss ich ihm noch Fragen zu einer Projektarbeit stellen, die ich dieses Semester machen muss und zu dem Seminar, dass ich dieses Semester bei ihm besuche. Denn vom ersten Job aus wären theoretisch vier (!) Dienstreisen zu absolvieren (bei allen kann ich sowieso unmöglich dabei sein und erst Recht nie alle Tage wegen meines zweiten Jobs) und für die ersten beiden drängt mein Chef, Bescheid zu sagen, ob ich teilnehmen kann. Das ist aber vom Seminar abhängig, das nur alle zwei Wochen stattfindet. Ich muss aber wissen, ob dies regelmäßig der Fall ist (dann könnte ich auf Dienstreise, wenn das Seminar nicht sattfindet) und wie oft ich evtl. fehlen dürfte. Mein Chef will die Antwort eigentlich bis zum frühen Montagnachmittag, aber die Sprechstunde ist erst am späten Nachmittag. Ich schrieb dem Dozenten gestern eine E-Mail, es kam aber direkt eine Abwesenheitsmitteilung. Vielleicht habe ich ja Glück und die Antwort kommt noch vor der Sprechstunde. Ich hätte mich natürlich schon eher darum kümmern können (und zog es auch in Betracht), dachte aber Anfang Mai (wenn das Seminar das erste Mal stattfindet) würde reichen, um mir die Info einzuholen (dass ich die Info auch Montag bekommen kann, daran dachte ich irgendwie gar nicht). Jetzt habe ich natürlich ein schlechtes Gewissen.
    Am Donnerstag muss ich zur ersten Veranstaltung zu meinem zweiten Job.
    Die Woche drauf findet am Dienstag ein Treffen für Masterstudenten meines zweiten Faches statt. Hierzu kam vor ein paar Tagen eine E-Mail. Das ist das erste Mal, das so ein Treffen stattfindet, während der Fachbereich meines ersten Masterfaches das jedes Semester macht. Danach ist das erste Mal Seminar und Mittwoch geht mein zweiter Job dann richtig los.
  • Ich weiß nicht, was ich mit Krypto machen soll. Ich traue mich nicht nachzuschauen, ob er sich je wieder gemeldet hat. Ende Mai ist er wieder hier – zumindest nach den Infos, die ich habe. Ich hätte ihn schon gerne getroffen – freundschaftlich versteht sich – aber vermutlich bin ich sowieso bereits aus seinem Leben gestrichen. Naja, ich habe ja noch ziemlich genau einen Monat Zeit, mich damit zu befassen. Aber jetzt nicht.